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Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Jahrhundert: Windisch-Matrei, häufig abgekürzt Matrei i. Matrei ist die größte Gemeinde Osttirols und liegt im Norden des Bezirkes Lienz. Die Gemeinde Matrei in Osttirol besteht aus zwei Die schwarze isel PDF, der Katastralgemeinde Matrei in Osttirol Markt mit dem Ort Matrei selbst und der Katastralgemeinde Matrei in Osttirol Land.


In der Spalte Katastralgemeinden sind sämtliche Katastralgemeinden einer Gemeinde angeführt. In der Spalte Ortschaften sind sämtliche von der Statistik Austria erfassten Siedlungen, die auch eine eigene Ortschaftskennziffer aufweisen, angeführt. In der Hierarchieebene der selben Spalte, rechts eingerückt, werden nur Ansiedlungen, die mindestens aus mehreren Häusern bestehen, dargestellt. Zu beachten ist, dass manche Orte unterschiedliche Schreibweisen haben können. So können sich Katastralgemeinden anders schreiben als gleichnamige Ortschaften bzw. Das Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol umfasst etwa 27.

Matrei liegt an der Innenseite des Alpenbogens bzw. Südseite der Hohen Tauern, wodurch das Hauptgestein der Matreier Gebirgslandschaft hauptsächlich aus Gneis und verschiefertem Granit besteht. Der Kamm und der Kern der Gebirge werden vom Tauernfenster gebildet. Durch die Lage innerhalb der Hohen Tauern ist das Gemeindegebiet Matreis von den zahlreichen Bergen geprägt. Die höchsten Erhebungen befinden sich im Matreier Anteil an der Venedigergruppe. Die Venedigergruppe ist im Matreier Gemeindegebiet auch teilweise stark vergletschert. So befindet sich im Talschluss des Gschlößtals mit dem Schlatenkees der zweitgrößte Gletscher der Venedigergruppe.

Das Gemeindegebiet Matreis umfasst neben der Venedigergruppe auch etwa die Hälfte der Granatspitzgruppe und einen kleinen Anteil an den Villgratner Bergen. Letzterer gilt auch als ein Hausberg der Matreier, weitere wichtige Hausberge der Matreier sind der Kristallkopf bzw. Bestimmendes Gewässer auf dem Gemeindegebiet ist der 18 Kilometer lange Tauernbach im Tauerntal. Im Landecktal werden einige Bäche der Kraftwerksgruppe Stubachtal zugeleitet. Am Matreier Klaunzerberg befand sich ein Schmelzplatz der Bronzezeit, an dem Keramikfunde gemacht wurden.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde der Matreier Raum von den Alpenslawen besiedelt und in das slawische Reich Karantanien eingegliedert. Jahrhundert geriet jedoch das slawische Reich an das Herzogtum Bayern und wurde von bairischen Kolonisten besiedelt und christianisiert. Um 1616 gab es 30 Bürgerhäuser im Markt Matrei und die Lebensgrundlage des Marktortes blieb auch in der frühen Neuzeit die Landwirtschaft. 1592 gab es im Ort lediglich 18 Handwerker und Gewerbetreibende, die zunftmäßig organisiert waren. Weitere Verdienstmöglichkeiten waren der Erzbau, das Transportwesen und die Saisonarbeit im Sommer. Ausgelöst von massiven Steuererhöhungen Anfang des 16. Jahrhunderts kam es in Tirol und Salzburg zu Bauernaufständen, an denen sich auch die Matreier 1525 beteiligten.

Dadurch fiel Matrei kurzfristig an Tirol. Jahrhunderts wurde Matrei auch immer wieder von starken Ausbrüchen der Pest und anderen Epidemien erschüttert. Wichtigstes Ereignis für die Matreier ab der Mitte des 18. Jahrhunderts war der Neubau des Pfarrhofs und der Pfarrkirche St. Im Zuge der Napoleonischen Kriege beteiligten sich die Matreier 1797 an der Tiroler Abwehr des Franzoseneinfalls. Als 1805 Salzburg an das neue Kaiserreich Österreich fiel, wurde Matrei Teil Österreichs.

Die Angliederung Matreis an Tirol bewirkte insbesondere eine allmähliche Befreiung der Bauern und 1817 folgte eine Neueinteilung der Gemeinden, die im Wesentlichen den heutigen Zustand widerspiegelt. Allerdings wurden die neu geschaffenen Gemeinden Windisch-Matrei-Markt sowie Windisch-Matrei-Land erst 1938 zusammengelegt. Um 1860 basierte die Lebensgrundlage der Matreier Bevölkerung noch fast ausschließlich auf der Landwirtschaft. Lokalbahn ab Lienz verworfen wurden, forcierte man zur Förderung des Tourismus den Straßenbau. Seit 1945 dominiert politisch die ÖVP.