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EDF l’ Lectricit PDF der zweitgrößte Stromerzeuger weltweit. EDF beschäftigte 2010 weltweit über 158. 000 Mitarbeiter zur Versorgung von etwa 37 Millionen Kunden.


Im November 2004 wurde sie eine Aktiengesellschaft umgewandelt und 2005 in einer Teilprivatisierung an die Börse gebracht. Bis zum Beginn der Liberalisierung des Europäischen Energiemarktes verfügte EDF in Frankreich über ein Quasimonopol im Bereich des Stromhandels, nicht jedoch bei der elektrischen Energieerzeugung. EDF wies 2016 einen Schuldenstand von 37,4 Milliarden Euro auf. Als Staatskonzern erhöht dies die französische Staatsverschuldungsquote. Weitere große finanzielle Belastungen stehen EDF bevor. Einnahmeverlust durch die geplante Reduzierung des Atomkraft-Anteils am Strommix in Höhe von 5,7 Mrd.

EDF-Finanzvorstand Thomas Piquemal trat im März 2016 wegen Streitigkeiten über die Investitionen zurück. Für die geplante Abschaltung des Kernkraftwerks Fessenheim wird berichtet, dass der französische Staat 400 Millionen Euro an EDF zahlt. Davon seien 300 Millionen Euro für den Gewinnausfall und 100 Millionen Euro seien für die fixen Kosten der Stilllegung. EDF ist auf den Energiemärkten Argentiniens, Ägyptens, Belgiens, Brasiliens, Chinas, der Elfenbeinküste, Italiens, der Niederlande, Mexikos, Polens, Schwedens, der Slowakei, Spaniens, Ungarns, der USA, des Vereinigten Königreiches und Vietnams engagiert. Im Jahr 2010 produzierte EDF mit 630 Mrd.

20 Prozent wurden anschließend an den Partner Centrica verkauft. EDF plante, am Standort Hinkley Point im Südwesten Englands den Bau zweier zusätzlicher Reaktorblöcke vom Typ EPR, die 2017 in Betrieb gehen sollten. Areva meldete der französischen Atomsicherheitsbehörde ASN im April 2015 Anomalien im Stahl des neuen Reaktordruckbehälters des im Bau befindlichen EPR in Flamanville. Ende Juli 2013 teilte EDF mit, sich aus dem Kernkraftwerk-Geschäft in den USA zurückzuziehen und die Anteile an dem Joint-Venture CENG an seinen US-Partner Exelon zu verkaufen. Die EDF verschifft 13 Prozent des in den Kraftwerken anfallenden radioaktiven Abfalls über Le Havre nach Russland.