Le vicomte de Bragelonne, ou, Dix ans plus tard PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die drei Musketiere ist ein Roman von Alexandre Dumas dem Älteren in Zusammenarbeit mit Auguste Maquet. Gatien de Courtilz de Sandras und wurde 1844 kapitelweise in der Zeitung Le vicomte de Bragelonne, ou, Dix ans plus tard PDF Siècle urveröffentlicht.


Der Roman wurde vielfach ins Deutsche übertragen, zuerst 1845 von August Zoller. Im April des Jahres 1625 bricht der junge Gascogner d’Artagnan nach Paris auf, um Mitglied der Musketiere der Garde zu werden. In Paris wird d’Artagnan bei dem Hauptmann der Musketiere, Monsieur de Tréville, vorstellig, doch dieser kann ihm keinen Platz in der Musketiersgarde geben, denn man muss besondere Verdienste dafür vorweisen oder in einer anderen Kompanie gedient haben. Duelle sind durch ein Edikt des Königs Ludwig XIII. Kardinalsgarden, als sie die vier Duellanten überraschen, die Musketiere festzunehmen.

Die Musketiere ergeben sich nicht, obwohl sie in der Minderheit sind. D’Artagnan schlägt sich auf die Seite der Musketiere, und nach einem hart erkämpften Sieg wird er von Athos, Porthos und Aramis als Freund angenommen. Der junge Gascogner verliebt sich in die Frau seines Vermieters, Madame Bonacieux. Diese ist Wäschefrau bei der Königin Anna von Österreich und vermittelt zwischen der Königin und dem Herzog von Buckingham, der aufgrund eines von Richelieu gefälschten Briefes nach Paris kommt. Richelieu überzeugt den König, ein Fest zu geben, an dem die Königin die Diamantspangen tragen soll.

Gleichzeitig schickt er Lady de Winter nach England, um Buckingham zwei der Spangen zu stehlen, so dass er sicher sein kann, dass die Königin die Spangen am Fest nicht tragen kann. Die Königin beauftragt Constance Bonacieux, jemanden zu finden, der die Broschen zurückbringt. Porthos unterliegt im Duell einem scheinbar Betrunkenen, Aramis wird angeschossen und Athos als Falschmünzer angeklagt. Nur d’Artagnan kann sich bis nach England durchschlagen. Er erreicht den Herzog von Buckingham, dieser lässt binnen einer Nacht zwei Spangen nachmachen, und d’Artagnan kehrt mit den Diamantspangen gerade noch rechtzeitig nach Paris zurück.

In der Zwischenzeit ist Constance von Richelieu entführt worden. Bevor d’Artagnan sich jedoch auf die Suche nach ihr macht, versucht er, seine Freunde wiederzufinden. Er erkennt, dass Milady Athos’ Ehefrau ist, die dieser vor mehreren Jahren eigenhändig erhängt zu haben glaubte, als er nach ihrer Hochzeit die Lilie auf ihrer Schulter entdeckte. Zunächst befindet sich d’Artagnan ohne seine drei Kameraden, die als Musketiere immer in der Nähe des Königs zu sein haben, bei seinem Regiment vor La Rochelle. Der König war erkrankt und kann deswegen noch nicht an der Belagerung teilnehmen.

D’Artagnan findet fast den Tod in einem Hinterhalt, den Milady als Rache angezettelt hat. Eines Abends folgen Athos, Porthos und Aramis Richelieu zu einer Herberge, in der er Lady de Winter trifft. Der Kardinal verlangt von ihr, sie solle mit Buckingham Verhandlungen aufnehmen, um das Eingreifen der Engländer in die Kriegshandlungen zu verhindern, und wenn der Herzog nicht dazu bereit sei, solle sie ihn töten. Dazu gibt er ihr einen Freibrief.

Sie verlangt als Gegenleistung d’Artagnans Kopf. Da sie im Lager nicht offen reden können, veranstalten die drei Musketiere und d’Artagnan ein vom Kampf umtobtes Picknick in einer Bastion nahe bei La Rochelle. Unter dem Feuer der Feinde beschließen sie, an Lord de Winter, den Schwager Miladys, zu schreiben und ihm Lady de Winters Pläne zu offenbaren, damit er sie bei ihrer Ankunft in England festnimmt. Lady de Winter wird bei ihrer Ankunft in England tatsächlich von ihrem Schwager festgenommen, doch sie kann ihren Wärter John Felton verführen und ihn dazu bringen, Buckingham zu erstechen. Sie kehrt nach Frankreich zurück und versteckt sich in demselben Kloster, in dem auch Constance Bonacieux Schutz gesucht hat. Athos schwört Rache und beauftragt den Henker von Lille, Lady de Winter zu töten. Als Beweis, dass er das Recht hat, über sie zu richten, zeigt er dem Henker den Freibrief des Kardinals.