Mademoiselle Liberté PDF

Gaston war das fünfte von sechs Kindern König Heinrichs IV. Sohn und bekam bei seiner Geburt den Titel eines Herzogs von Mademoiselle Liberté PDF verliehen. Er galt als gebildet und feinsinnig, aber eher willensschwach und wankelmütig. Mit 18 Jahren wurde er 1626 auf Betreiben Richelieus, aber gegen seinen Willen, mit Marie de Bourbon, duchesse de Montpensier, verheiratet und aus diesem Anlass von seinem Bruder Ludwig XIII.


Pour La Liberté guidant le peuple peinte par Delacroix en 1830, figurant au patrimoine national et symbole d’un républicanisme romantique, Michel Quint imagine un récit à suspense, une mise en scène shakespearienne où la rue devient théâtre. Nous partons à la rencontre d’Eugénie, à qui l’auteur prête le destin de demoiselle Liberté pendant les Trois Glorieuses, épisode historique majeur mais souvent méconnu. Nous accompagnons le peintre et son modèle parmi les barricades où gronde la révolte populaire, jusqu’à ce moment cristallisé quand Eugénie brandit son drapeau « et galvanise la brigade qui enlève la barricade dans l’élan ». De l’histoire à l’Histoire, le peintre et l’écrivain sont les complices d’une réécriture sensible de la contingence humaine.

Herzogtum Orléans und der Grafschaft Blois belehnt. 1628 übernahm Gaston nominell das Kommando der Armee, die die protestantische Festung La Rochelle belagerte. 1630 beteiligte er sich an einer Revolte gegen Richelieu und rief zum bewaffneten Aufstand gegen ihn und damit die französische Krone auf. Nachdem jedoch 1632 einer der wichtigsten aufständischen Anführer, der Herzog von Montmorency, bei Castelnaudary mit seinen Truppen geschlagen und selbst gefangen genommen worden war, verließ Gaston Frankreich. 1632 lebte er am Hof von Herzog Karl IV. Lothringen, der als Lehnsmann und Verbündeter des deutschen Kaisers mit Frankreich im Kriegszustand war.

Hier heiratete er ohne Zustimmung seines Bruders Ludwig XIII. Schwester des Herzogs, Margarete von Lothringen. 1634 schloss er einen geheimen Vertrag mit Spanien, das sich ebenfalls im Kriegszustand mit Frankreich befand. 1642 scheiterte eine Verschwörung, die Henri Coiffier de Ruzé, Marquis de Cinq-Mars zu organisieren versucht hatte, um Gaston nach dem Tod Richelieus zum Lieutenant-général du royaume zu machen.

Gaston bekam zwar nach dem 1643 eingetretenen Tod Ludwigs XIII. Immerhin war Gaston 1644 als Chef der französischen Truppen im Norden erfolgreich. Er eroberte große Teile der zu den Spanischen Niederlanden gehörenden Grafschaft Flandern. Während der 1648 beginnenden Fronde-Aufstände der Parlements und des Hochadels gegen Mazarin wechselte Gaston unentschlossen von einer Partei zur anderen.

Nach dem Sieg Mazarins 1652 wurde er ins Exil nach Blois verbannt, wo er bis zu seinem Tod blieb. Gaston war der erste und einzige Vertreter des dritten Hauses von Orléans. Da er ohne männlichen Erben starb, wurden das Herzogtum Orléans und der Titel nach seinem Tod an seinen Neffen Philipp vergeben, den jüngeren Bruder Ludwigs XIV. Stammvater des vierten Hauses von Orléans wurde, das noch heute existiert. Gastons Witwe, Margarete von Lothringen, residierte nach seinem Tod meist im Pariser Palais du Luxembourg.